Die Norm EN ISO 13851 regelt die Anforderungen an Zweihandschaltungen, um das Verletzungsrisiko an Maschinen mit gefährlichen Bewegungen zu minimieren. Ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsberechnungen ist der Mindestabstand S, der sicherstellt, dass die Bedienperson keine Körperteile in die Gefahrenzone bringen kann, bevor die Maschine gestoppt wird. Der zusätzliche Sicherheitsabstand (bzw. der Mindestabstand) Maß C ist dabei kein eigenständiger Wert, sondern ein Teil der Berechnungsformel für S = (K x T) + C. Hierbei steht K für die festgelegte Greifgeschwindigkeit (1.600 mm/s) und T für die Ansprechzeit des Gesamtsystems. C ergänzt diesen Wert als zusätzlicher Puffer, abhängig von der Konstruktion der Zweihandschaltung und den vorhandenen Schutzmaßnahmen.











